Osmium-Jewelry
Osmium für Juweliere
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Osmium für Juweliere

Osmium kann seit der Möglichkeit es zu kristallisieren, in Schmuck verarbeitet werden. Das Unternehmen Hublot hat dies zum Beispiel getan, um Zifferblätter zu erzeugen,

In neuerer Zeit kreieren Juweliere nicht mehr nur Schmuck mit Osmium sondern ersetzen teilweise den herkömmlichen und nicht ganz einfach zu verarbeitenden Diamanten mit Osmium.

Osmium hat auch kristallin eine flache Unterseite, so dass es einfach zu fassen ist und aus dem Schmuck auch einfach wieder entfernt werden kann, ohne beschädigt zu werden und seinen Status als Anlagemetall zu verlieren.

Das Metall ist realtiv neu auf dem Markt, deshalb steht sein Einsatz in der Schmuckindustrie erst am Anfang. Werden Sie Teil dieses neuen Milliardenmarktes. Wir freuen uns auf Sie und stehen als Osmium-Institut an Ihrer Seite.

Denn es gibt viele Gründe mit Osmium zu arbeiten. Allein schon die Abriebfestigkeit, das Kompressionsmodul, seine Stabilität und Werthaltung stehen für Osmium.

 

Osmium Rohmaterial

Das Rohmaterial, um Schmuck aus Osmium herzustellen, sind sogenannte Osmium Disks mit einem Durchmesser von 55mm und einer Masse von circa 30 g.

Aus den Disks kann Osmium in verschiedenen Formen heraus geschnitten werden. Die klassische Form ist dabei der Osmium-Diamond in runder Form. Beim Schnitt von Osmium entsteht als Gegenform der Osmium-Star. Er ist ein vierstrahliger Stern, der so wie der Diamond flach ist und damit sehr gut in Schmuck eingepasst werden kann.

Osmium Rundbarren werden gerne mit Ringen verwechselt. In Wirklichkeit sind es als Ring tragbare Rundlinge, die jedoch zum Schutz in Titan eingebettet werden.

Formen von Osmium werden im Drahterodierverfahren geschnitten. Dabei kann jede Form auch in Einzelanfertigung erstellt werden. Zu berücksichtigen ist der Überschnitt und die am Draht verloren gegangene Menge an Osmium sowie die Arbeitszeit.

Kalkulationen zu solchen Arbeiten werden über das Osmium-Institut zur Inverkehrbringung und Zertifizierung von Osmium erstellt. In der Regel benötigt eine Anfrage nicht länger als einen Arbeitstag zur Beantwortung.

Schmuckherstellung

Bei der Schmuckherstellung wird Osmium wie ein Diamand behandelt, kann allerdings nicht nur gefasst sondern auch gelötet oder geklebt werden.

In der Mischung mit Platin, Gold und Silber harmoniert Osmium mit seinem blau-weißen Glanz und seiner hohen Reflexionsfähigkeit im Spektrum des Sonnenlichtes sehr gut.

Um Schmuck herzustellen  gibt es neben den Disks, Rundbarren, Diamonds und Stars auch noch Pearls, also sphärische Rundkristallisationen, und Starrows, bei denen mehrere Stars nach dem Schnitt noch in einer Reihe liegen und verbunden sind.

Stars werden generell als Starrows ausgeliefert und können vom Designer gebrochen werden, um die gewünschte Länge zu verbauen.

Da Osmium unterschiedliche Schichtdicken und Kristallisationshöhen erreichen kann, wird Osmium generell nach Gewicht verkauft. Stars und Diamonds fallen dabei leicht nach oben aus dem Preismodell heraus, da die Arbeitszeit in Schnitt und Entgratung sowie Befreiung von Erodierdrahltrückständen in Handarbeit durchgeführt wird.

Technik und Verarbeitung

Osmium kann bis zu einer Temperatur von 500 °C bearbeitet und gelötet werden.

Bei stärkerer Erwärmung kommt es zur Bildung von Osmiumtetroxid kommen. Das leicht stechend riechende Gas wird jedoch am Lötzinn sofort wieder zu elementarem Osmium reduziert und es wird wieder der Sauerstoff frei.

Bei Wahrnehmen von stechendem Geruch ist die Arbeit einzustellen und der Raum zu durchlüften.

In den meisten Fällen wird Osmium eingefasst oder geklebt.

Osmium darf gefeilt werden. Zu diesem Zweck sind Diamantfeilen einzusetzen, da Osmium das Metall mit der höchsten Abriebfestigkeit ist. Welche Körnungen zu verwenden sind und wie Osmium generell verarbeitet werden kann, erfragen Sie bitte in den Schulungen zu Osmium.

Einzelanfertigung

Osmium kann mittlerweile in jeder denkbaren Form kristallisiert werden.

2D Formen werden aus Disks und Barren geschnitten. Sie erzeugen einen Überschnitt, der aus der geometrischen Form und ihrem Verschnitt entsteht. Der geometrische Überhang wird granuliert und dem Osmiumprozess wieder zugeführt. Leider ist der Prozess so teuer, wie das kristalline Metall auch. Aus diesem Grund ist bei 2D Sonderanfertigungen, der geometrische Überhang mit zu berechnen, wenn Schmuck im Preis kalkuliert wird.

Der Erodierdraht mit dem Osmium geschnitten wird hat circa den Durchmesser eines Haares. An den Stellen an denen er schneidet wird das Osmium auf den Draht übertragen, so dass diese Osmiummengen ebenfalls leider wegfallen und vom Kunden bezahlt werden müssen. Sie sind jedoch extrem gering.

3D Formen werden erzeugt in dem ein 3D Körper im Rechner moduliert wird und dann als Carbon Körper aufgebaut wird. Auf diesem Körper wird das Osmium aufkristallisiert, so dass nahezu jede Form und jede Oberfläche möglich wird.

Bitte fragen Sie Sonderformen über das Formular im Hauptmenü an.

 

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